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Schnee, Gletscher und Permafrost 2011/12

Kryosphärenbericht der Schweizer Alpen

Das Berichtsjahr war von einem heissen Sommer, einem frühen Wintereinbruch und viel Neuschnee geprägt. Insgesamt verloren die Gletscher erneut stark an Masse. Die Permafrostböden tauen weiter auf.

Von Frank Paul, Andreas Bauder,

  • Ansicht vom Steingletscher im Vordergrund und dem Steinlimmigletscher im Hintergrund. Im geografischen Lexikon von 1902 heisst es zum Steinlimmigletscher: 3,5 km langer und im Mittel 900 m breiter Gletscher am Kamm zwischen dem Giglistock (2900 m) und dem Vorder Thierberg (3091 m). Heute misst der Gletscher noch etwas mehr als 1 km.

    Ansicht vom Steingletscher im Vordergrund und dem Steinlimmigletscher im Hintergrund. Im geografischen Lexikon von 1902 heisst es zum Steinlimmigletscher: 3,5 km langer und im Mittel 900 m breiter Gletscher am Kamm zwischen dem Giglistock (2900 m) und dem Vorder Thierberg (3091 m). Heute misst der Gletscher noch etwas mehr als 1 km. © Bildarchiv ETH Zürich

  • Schneehöhenverlauf im Winter 2011/12 (schwarz) an den beiden langjährigen Stationen Mürren und San Bernardino im Vergleich mit den mittleren (grün), maximalen (blau) und minimalen (rosa) Schneehöhen. Die Neuschneefälle des Winters 2011/2012 sind als graue Striche wiedergegeben. Mürren auf der Alpennordseite zeigt klar überdurchschnittliche Schneehöhen, wobei Ende Januar/Anfang Februar sogar neue saisonale Rekorde erreicht wurden. Die Schneehöhen in San Bernardino auf der Südseite dagegen sind über den ganzen Winter unterdurchschnittlich, auch wenn die Normalschneehöhe mehrmals nur knapp verpasst wird.

    Schneehöhenverlauf im Winter 2011/12 (schwarz) an den beiden langjährigen Stationen Mürren und San Bernardino im Vergleich mit den mittleren (grün), maximalen (blau) und minimalen (rosa) Schneehöhen. Die Neuschneefälle des Winters 2011/2012 sind als graue Striche wiedergegeben. Mürren auf der Alpennordseite zeigt klar überdurchschnittliche Schneehöhen, wobei Ende Januar/Anfang Februar sogar neue saisonale Rekorde erreicht wurden. Die Schneehöhen in San Bernardino auf der Südseite dagegen sind über den ganzen Winter unterdurchschnittlich, auch wenn die Normalschneehöhe mehrmals nur knapp verpasst wird. © Grafiken: SLF Davos

  • Grafik 3:
Prozentuale Abweichung der mittleren Schneehöhe im Winter 2011/12 (November bis April). Dank den massiven Schneefällen von Dezember und Januar waren die Schneehöhen gegenüber dem langjährigen Durchschnitt (1971– 2000) am Alpennordhang stark überdurchschnittlich (blau). Das Mittelland konnte wegen den zu warmen Temperaturen aber nicht davon profitieren und zeigt klar weniger Schnee als normal (rot). Leicht unterdurchschnittlich waren die Schneehöhen am Alpensüdhang. Dies hauptsächlich aufgrund der nur geringen Niederschläge.

    Grafik 3: Prozentuale Abweichung der mittleren Schneehöhe im Winter 2011/12 (November bis April). Dank den massiven Schneefällen von Dezember und Januar waren die Schneehöhen gegenüber dem langjährigen Durchschnitt (1971– 2000) am Alpennordhang stark überdurchschnittlich (blau). Das Mittelland konnte wegen den zu warmen Temperaturen aber nicht davon profitieren und zeigt klar weniger Schnee als normal (rot). Leicht unterdurchschnittlich waren die Schneehöhen am Alpensüdhang. Dies hauptsächlich aufgrund der nur geringen Niederschläge. © Grafik: Meteoschweiz

  • Der Steinlimmigletscher 2006 mit seinen beiden Seitenzuflüssen und dem zentralen Arm im Hintergrund. 2012 sind die verschiedenen Zuflüsse soweit geschmolzen, dass die einzelnen Zuflüsse nicht mehr miteinander verbunden sind und sich das Gletscherende um 842 Meter nach hinten verschoben hat.

    Der Steinlimmigletscher 2006 mit seinen beiden Seitenzuflüssen und dem zentralen Arm im Hintergrund. 2012 sind die verschiedenen Zuflüsse soweit geschmolzen, dass die einzelnen Zuflüsse nicht mehr miteinander verbunden sind und sich das Gletscherende um 842 Meter nach hinten verschoben hat. © VAW Zürich

  • Schneehöhenverlauf im Winter 2011/12 (schwarz) an den beiden langjährigen Stationen Mürren und San Bernardino im Vergleich mit den mittleren (grün), maximalen (blau) und minimalen (rosa) Schneehöhen. Die Neuschneefälle des Winters 2011/2012 sind als graue Balken wiedergegeben. Mürren auf der Alpennordseite zeigt klar überdurchschnittliche Schneehöhen, wobei Ende Januar/Anfang Februar sogar neue saisonale Rekorde erreicht wurden. Die Schneehöhen in San Bernardino auf der Südseite dagegen sind über den ganzen Winter unterdurchschnittlich, auch wenn die Normalschneehöhe mehrmals nur knapp verpasst wird.

    Schneehöhenverlauf im Winter 2011/12 (schwarz) an den beiden langjährigen Stationen Mürren und San Bernardino im Vergleich mit den mittleren (grün), maximalen (blau) und minimalen (rosa) Schneehöhen. Die Neuschneefälle des Winters 2011/2012 sind als graue Balken wiedergegeben. Mürren auf der Alpennordseite zeigt klar überdurchschnittliche Schneehöhen, wobei Ende Januar/Anfang Februar sogar neue saisonale Rekorde erreicht wurden. Die Schneehöhen in San Bernardino auf der Südseite dagegen sind über den ganzen Winter unterdurchschnittlich, auch wenn die Normalschneehöhe mehrmals nur knapp verpasst wird. © Grafik SLF

  • Grafik 4: Massenbilanz der Gletscher Basòdino, Gries und Silvretta mit langen Messreihen. Dargestellt ist die aufsummierte mittlere jährliche Massenbilanz (in m Wasseräquivalenten).

    Grafik 4: Massenbilanz der Gletscher Basòdino, Gries und Silvretta mit langen Messreihen. Dargestellt ist die aufsummierte mittlere jährliche Massenbilanz (in m Wasseräquivalenten). © Grafik: VAW ETH Zürich

  • Grafik 6: Geschwindigkeiten Blockgletscher
Die horizontalen Kriechgeschwindigkeiten von elf Blockgletschern in den Schweizer Alpen zwischen 2000 und 2012. Die Geschwindgkeiten werden für jeden Blockgletscher aus mehreren Punkten (ca. 5 bis 30) bestimmt, die mindestens einmal jährlich vermessen werden, der angezeigte Wert ist der Mittelwert aller Messpunkte.

    Grafik 6: Geschwindigkeiten Blockgletscher Die horizontalen Kriechgeschwindigkeiten von elf Blockgletschern in den Schweizer Alpen zwischen 2000 und 2012. Die Geschwindgkeiten werden für jeden Blockgletscher aus mehreren Punkten (ca. 5 bis 30) bestimmt, die mindestens einmal jährlich vermessen werden, der angezeigte Wert ist der Mittelwert aller Messpunkte. © Jeannette Nötzli Universität Zürich

  • Grafik 3: 
Aufsummierte jährliche Längenänderungen (in m) für ausgewählte Gletscher des Messnetzes mit unterschiedlichem Reaktions- und Anpassungsverhalten an das Klima.

    Grafik 3: Aufsummierte jährliche Längenänderungen (in m) für ausgewählte Gletscher des Messnetzes mit unterschiedlichem Reaktions- und Anpassungsverhalten an das Klima. © Grafik: VAW ETH Zürich

  • Grafik 5: 
Permafrosttemperaturen in ca. 10 m Tiefe an verschiedenen Bohrlochstandorten in den Schweizer Alpen.

    Grafik 5: Permafrosttemperaturen in ca. 10 m Tiefe an verschiedenen Bohrlochstandorten in den Schweizer Alpen. © Permos

  • Anriss des Felssturzes am Pizzi Cengalo. Hier stürzten rund xx mio Kubikmeter Fels ins Tal. Nachfolgende Murgänge transportierten das Geschiebe bis ins Haupttal.

    Anriss des Felssturzes am Pizzi Cengalo. Hier stürzten rund xx mio Kubikmeter Fels ins Tal. Nachfolgende Murgänge transportierten das Geschiebe bis ins Haupttal. © Jeannette Nötzli, Universität Zürich

  • Davos am 2. Dezember 2011, die weissen Flecken sind Kunstschnee. Wie im Grossteil der Alpen lag bis gegen 2500 m überhaupt kein Schnee. Aufgrund der grossen Wärme im November war die  Kunstschneeproduktion beschränkt.

    Davos am 2. Dezember 2011, die weissen Flecken sind Kunstschnee. Wie im Grossteil der Alpen lag bis gegen 2500 m überhaupt kein Schnee. Aufgrund der grossen Wärme im November war die Kunstschneeproduktion beschränkt. © Schweizer Luftwaffe

  • Blockgletscher Murtèl-Corvatsch
Im Rahmen von PERMOS werden die Bewegungen des Blockgletschers Murtèl-Corvatsch beobachtet. Der Blockgletscher liegt in der Nähe der Mittelstation der Bahn zum Corvatsch-Gipfel (oben rechts). Dargestellt sind mit Photogrammetrie bestimmte horizontale Verschiebungen zwischen 2002 und 2007. Die grössten Fliessgeschwindigkeiten sind in der Wurzelzone zu finden (unten im Bild). Im Hintergrund das Orthophoto von 1996.

    Blockgletscher Murtèl-Corvatsch Im Rahmen von PERMOS werden die Bewegungen des Blockgletschers Murtèl-Corvatsch beobachtet. Der Blockgletscher liegt in der Nähe der Mittelstation der Bahn zum Corvatsch-Gipfel (oben rechts). Dargestellt sind mit Photogrammetrie bestimmte horizontale Verschiebungen zwischen 2002 und 2007. Die grössten Fliessgeschwindigkeiten sind in der Wurzelzone zu finden (unten im Bild). Im Hintergrund das Orthophoto von 1996. © Foto: Swissphoto Grafik: Permos

  • Die Daten des Permafrostbohrlochs am Flüelapass müssen mittlerweile im Winter ausgelesen werden. Im Sommer gibt es dort zu viel Steinschlag.

    Die Daten des Permafrostbohrlochs am Flüelapass müssen mittlerweile im Winter ausgelesen werden. Im Sommer gibt es dort zu viel Steinschlag. © Marcia Phillips SLF

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Rubrik: Wissen

Artikel aus dem Heft 7 / 2013

Autor: Frank Paul, Andreas Bauder,

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